Matheon - die Mission

Klimawandel, alternde Bevölkerung, wachsende Städte – unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen, sei es im Gesundheitswesen, bei der Energieversorgung, in Fragen der Sicherheit oder auch der Ausbildung von Fachkräften.

Herausforderungen für die Forschung
Fortschritte in Schlüsseltechnologien wie Biotechnologie, Mikro- und Optoelektronik oder Informations- und Kommunikationstechnologien sind der entscheidende Motor für Innovationen in diesen Gebieten.

Dabei sind Forschung und Entwicklung mit immer kürzeren Innovationszyklen, mit immer komplexer werdenden technologischen Systemen und steigenden Ansprüchen an die Qualität industrieller Produkte konfrontiert.

Matheon-Mathematik eröffnet neue Möglichkeiten
Mathematik ist ein Schlüsselfaktor, um diese Entwicklungen auch in Zukunft erfolgreich zu gestalten. Mit seinem Ansatz der anwendungsorientierten, interdisziplinären und kollaborativen Forschung ist das Berliner Forschungszentrum Matheon seit 15 Jahren eine weltweit führende treibende Kraft dabei. Denn:

Matheon macht Mathematik für Schlüsseltechnologien.
Dabei lautet das Motto: „Innovation erfordert Flexibilität. Flexibilität braucht Abstraktion. Die Sprache der Abstraktion ist die Mathematik.“ Mit ihrer Fähigkeit, flexible Modelle zu bilden sowie Simulations- und Optimierungsverfahren zu entwickeln, eröffnet sie neue Möglichkeiten, die wachsende Komplexität zu beherrschen, schnell auf veränderte Bedingungen zu reagieren und ganz neue Wege zur Problemlösung zu finden. So ist die Mathematik weit mehr als eine Sprache: Mathematik kreiert Mehrwert in Form theoretischer Erkenntnisse, effizienter Algorithmen und optimaler Lösungen.

Die Mission des Matheon
Die Mission des Matheon ist es, auf diese Weise die Rolle der Mathematik in den Schlüsseltechnologien zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Mathematik, Industrie, Technologieentwicklung und Gesellschaft zu intensivieren. Mit seiner kreativen, interdisziplinären und kollaborativen Forschung ist das Matheon Motor für Innovationen – sowohl in der Industrie und diversen Bereichen der Wissenschaft, als auch in der Mathematik selbst. Wesentliche Bedeutung haben dafür auch die Förderung und Ausbildung des wissenschaftlichen und des schulischen Nachwuchses sowie ein reger Austausch mit der gesellschaftlichen Öffentlichkeit.

Exzellente Berliner Forschungskollaboration
Um diese Ziele zu erreichen, haben sich im Matheon exzellente Mathematikerinnen und Mathematikerder drei Berliner Universitäten (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin) sowie der beiden Forschungsinstitute WIAS (Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik) und ZIB (Zuse Institut Berlin) zusammengeschlossen. Sie sind seit 15 Jahren gefragte Partner wissenschaftlicher Kolleginnen und Kollegen anderer Forschungsrichtungen und aus der Industrie.

Finanziert von der Einstein-Stiftung Berlin – im Rahmen des Einstein Zentrums für Mathematik Berlin ECMath – und von weiter eingeworbenen Drittmitteln unterstützt das Matheon

  • Hochrisikoprojekte. Deren Strategie ist das Erzielen technologischer Durchbrüche durch die Bearbeitung von Problemen, deren Komplexität mit heutigen Methoden nicht zu bewältigen ist.
  • Projekte mit gemischten Konsortien. Sie koordinieren die innovationsorientierte angewandte Forschung für mehrere Partner aus Industrie, den Anwendungsfeldern und dem Matheon.
  • Technologie- und Innovationstransfer aus der Mathematik in die Anwendung – sowohl in anderen wissenschaftlichen Disziplinen als auch in der Wirtschaft.
  • Aktivitäten, um die moderne, forschungsnahe anwendungsorientierte Mathematik für Schülerinnen und Schüler und in der Lehrerbildung sowie für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Qualität der Matheon-Forschung
Bei alledem gelten höchste Qualitätsansprüche. Sie werden unter anderem bei jährlichen wissenschaftlichen Evaluationen durch die Matheon-Gremien gewährleistet.
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